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Initiativen

Eine Frage. Ein begrenzter Umfang. Eine Entscheidung.

Nach dem Workshop wird aus der wichtigsten Idee eine konkrete Initiative. Jede startet mit einer Baseline und endet mit einer klaren Empfehlung: ausbauen, anpassen oder stoppen.

Leitinitiative

Entscheidungssprint

„Welche Reaktion löst das eigentliche Problem – und welche reagiert nur teuer auf das sichtbare Symptom?“

Eine reale, anstehende Managemententscheidung – etwa eine Kundeneskalation – wird aus Originalquellen aufbereitet: CRM, Reklamationen, Angebote, Aufträge, Margen, Lieferperformance. Wir prüfen die diskutierten Optionen und suchen systematisch nach der Option, die im ersten Rahmen noch nicht sichtbar war.

Ergebnis: Ein an historischen Fällen geprüfter, KI-gestützter Entscheidungsablauf, eine Daten- und Übertragungslandkarte und eine klare Go-/Adapt-/Stop-Empfehlung.

Stefan Hofmayr und Alexander Krauck besprechen mit Geschäftsführung und CFO einen Entscheidungsbaum auf dem Tisch

Die dritte Option

Zwei Varianten liegen am Tisch, beide sind durchgestrichen. Der Sprint sucht die Option, die vorher niemand aufgeschrieben hat – und rechnet sie durch.

Beispielszenario – illustrativ

„Unser größter Kunde eskaliert eine verspätete, falsch spezifizierte Lieferung und prüft eine Neuausschreibung. Sales will einen dauerhaften Rabatt, Operations hält mehr Kapazität für nötig.“

Beide Reaktionen sind nachvollziehbar – und können wirtschaftlich falsch sein, wenn die Verzögerung eigentlich zwischen Kundenanforderung, technischer Klärung und Freigabe entsteht und der Kunde Verlässlichkeit statt Preis verlangt.

Vier Diagnosefragen

  1. 1

    Wo beginnt die Verzögerung tatsächlich?

    Vor, in oder nach der Produktion?

  2. 2

    Ist die Anforderung ein Einzelfall?

    Oder taucht sie auch bei anderen Kunden, Reklamationen und verlorenen Angeboten auf?

  3. 3

    Adressiert die Maßnahme die Kritik?

    Löst ein Rabatt das Problem oder senkt er nur dauerhaft die Marge?

  4. 4

    Gibt es eine reversible Alternative?

    Etwa eine Standardvariante mit kürzerem Freigabeweg – begrenzt testbar.

  1. Ereignis
  2. Diagnose aus Originalquellen
  3. Bekannte Optionen + unsichtbare Option
  4. Vollkosten & Risiken
  5. Menschliche Entscheidung
  6. Begrenzter Test oder Stopp

Die KI entscheidet nicht. Sie verbindet strukturierte und unstrukturierte Quellen und macht Widersprüche sichtbar. Quantitative Aussagen beruhen auf nachvollziehbarer Rechenlogik oder sind als Schätzung gekennzeichnet.

Weitere Initiativen

Je nachdem, wo es bei Ihnen klemmt.

02

Pilot-Rescue

„Ihr KI-Pilot funktioniert in der Demo, kommt aber nicht belastbar in den Betrieb?“

Was wir tun
Wir prüfen den Pilot an realen Artefakten, Nutzeraufgaben und Fehlern, trennen technische, prozessuale und organisatorische Ursachen und testen die wichtigsten ein bis zwei Hebel praktisch.
Ergebnis
Unabhängige Ursachenanalyse, Akzeptanz- und Abbruchkriterien und eine Scale-, Repair-, Rescope- oder Stop-Empfehlung – bei Fortsetzung mit 90-Tage-Plan.
Für
AI Product Owner, Digitalisierung, IT-Leitung
Dauer
3–6 Wochen
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03

Verlässlicher Wissensworkflow

„Bei welcher Aufgabe fragen Mitarbeitende trotz Suche und Copilot immer noch Kolleg:innen?“

Was wir tun
Ein begrenzter Wissensprozess wird mit Quellen, Berechtigungen, Content-Ownern und heutigem Suchaufwand aufgenommen und als KI-Workflow mit realen Aufgaben und Grenzfällen getestet.
Ergebnis
Ein berechtigungsabhängiger Workflow mit Quellenangaben, eine Nutzenmessung und eine Entscheidung über Betrieb und Skalierung.
Für
Wissensmanagement, Digitalisierung, Fachbereiche
Dauer
4–6 Wochen
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04

Verbesserungsschleife Operations

„Welches operative Problem taucht trotz wiederholter Maßnahmen immer wieder auf?“

Was wir tun
Genau ein wiederkehrendes Problem – Störung, Maßnahmenrückstand oder Planungsabweichung. Baseline, Ursache, Ownership und Routine werden sichtbar; eine begrenzte Gegenmaßnahme wird mit einem klaren Review-Zyklus an realen Fällen getestet.
Ergebnis
Eine getestete Verbesserungsschleife mit Vorher-Nachher-Messung und benannter Verantwortung, die ohne zusätzliche Management-Nachverfolgung trägt.
Für
Werksleitung, Operations, Instandhaltung
Dauer
4–8 Wochen
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05

Automatisierungspotenzial indirekter Bereiche

„Wie viel Verwaltung braucht Ihr Unternehmen noch – gemessen, nicht geschätzt?“

Was wir tun
Tätigkeitsprotokolle, strukturierte Interviews und ERCO-Workshops in Einkauf, Vertrieb, Kundenservice oder Logistik. Jede Tätigkeit wird danach bewertet, was KI-Systeme heute zuverlässig übernehmen.
Ergebnis
Eine Einsparungszahl, die einer kaufmännischen Prüfung standhält, und ein Umsetzungsplan, den die Betroffenen mittragen.
Für
Geschäftsführung, kaufmännische Leitung
Dauer
ab 6 Wochen
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06

KI-Leitplanken & Richtlinie

„Dürfen Ihre Leute KI mit Kunden-, Mitarbeiter- oder NDA-Daten nutzen – und wie genau?“

Was wir tun
Datenampel, Tool-Stufen, Admin-Einstellungen, Schulungsnachweis nach Art. 4 AI Act und Einbindung des Betriebsrats – praxistauglich statt Verbotsliste. In Abstimmung mit Ihrer Rechtsberatung.
Ergebnis
Eine unterschriftsreife KI-Richtlinie und ein freigegebener Werkzeugkasten, mit dem Schatten-KI überflüssig wird.
Für
Geschäftsführung, Datenschutz, Betriebsrat, IT
Dauer
2–4 Wochen
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Nächster Schritt

Nicht sicher, welche Initiative passt?

Genau dafür ist der Workshop da – oder, für den ersten Eindruck, das kostenlose Potenzialgespräch.